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Alternative zum Plastikbügel

Millionen von  Kleiderbügel aus Plastik und Draht werden jährlich auf Abfalldeponien entsorgt. Die meisten Leute wissen einfach nicht, was sie mit ihren alten Kleiderbügeln machen sollen. Das dachte sich auch Christian Ferrante, einer der Mitgründer von Green Hanger, bei einem Umzug seines Freundes. Kurzerhand gründete er mit zwei Freunden Green Hanger und ist heute mit seinem recycelbaren Kartonbügel in aller Munde.

“Das Produkt Green Hanger ist ein modischer Lösungsansatz für das globale Problem der immer größer werdenden Müllberge”, so der australische Jungunternehmer. Das australische Trio hat Kleiderbügel aus gepresstem Altpapier entworfen und feiert damitnicht nur innerhalb Australiens Erfolge. Laut Ferrante war man darauf bedacht ein möglich schön geformtes Produkt herauszubringen ohne auf den Umweltaspekt zu verzichten. Der Kleiderbügel aus Altpapier kann in Australien in zahlreichen Läden im Zehner-Pack gekauft werden. Zudem sind die Bügel auch im Online-Verkauf erhältlich.

“Wir garantieren, dass ausschließlich Abfall-Kartons verwendet werden. Dadurch wird unser Ziel möglichst energieeffizient und umweltfreundlich zu sein, erfüllt.” Für die Unternehmensgründer ist der Kleiderbügel weit mehr als bloß ein Produkt. Sie möchten durch ihren Green Hanger Kleiderbügel auch das Thema Abfallproblematik in der Öffentlichkeit und den Medien mehr zu einem Thema zu machen. Großen Abnehmern von Kleiderbügeln, wie der Modebranche, sollten die Augen geöffnet werden.

Von diesen Australiern könnten sich unsere Politiker ruhig mal eine Scheibe abschneiden…